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Die Freiwillige Feuerwehr Kematen organisierte kürzlich eine groß angelegte Einsatzübung der Alarmstufe 2
Die Freiwillige Feuerwehr Kematen organisierte kürzlich eine groß angelegte Einsatzübung der Alarmstufe 2.
Insgesamt 96 Einsatzkräfte aus zehn Feuerwehren der umliegenden Region stellten sich einem anspruchsvollen Übungsszenario. Unterstützt wurden sie dabei von 19 Statisten, die verletzte, vermisste Personen und auch Tiere realitätsnah darstellten. Zahlreiche Anrainerinnen und Anrainer verfolgten die Übung mit großem Interesse.
Angenommen wurde ein ausgedehnter Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Mehrere Personen mussten aufgrund der starken Rauchentwicklung unter schwerem Atemschutz und mittels Leitern aus dem Gebäude gerettet werden. Gleichzeitig wurde die Löschwasserversorgung über zwei Löschteiche aufgebaut, die Brandausbreitung verhindert und die Rettung der im Stall befindlichen Tiere durchgeführt.
Zusätzlich musste eine schwer verletzte Person, nach einem Fluchtversuch, besonders schonend befreit werden. Während des Innenangriffs war außerdem die Rettung eines verunfallten Atemschutzträgers, der durch ein Geschoss gebrochen ist, durch den Rettungstrupp gerettet werden.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig das koordinierte Zusammenspiel mehrerer Feuerwehren ist, um für komplexe Einsatzlagen bestmöglich vorbereitet zu sein.
Ein besonderer Dank gilt den Eigentümern des Anwesens für die Bereitstellung des Übungsobjekts und die hervorragende Unterstützung. Solche realitätsnahen Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil einer professionellen Einsatzvorbereitung.
Ebenso bedankt sich die FF Kematen bei allen teilnehmenden Feuerwehren, den Statisten sowie allen Helfer:innen und Übungsvorbereitern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Bericht und Fotos
HBI Alexander Mallinger