Oö. Landes-Feuerwehrverband
Aktuelle Einsätze in gr

Schwerer Verkehrsunfall in Erlet

Am Montagabend den 1. September 2014 wurde die Feuerwehr Weibern um 18:10 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Geboltskirchen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Erlet, Gemeinde Geboltskirchen alarmiert.

51-jähriger Autolenker erlag seinen schweren Verletzungen

Ein aus Richtung Weibern kommender PKW mit Gmundner Kennzeichen rammte im Bereich der sogenannten Badesee-Kreuzung einen aus Richtung Haag kommenden Sattelschlepper. Beide Fahrzeuge schleuderten über eine etwa drei Meter hohe Böschung bevor sie zum Stillstand kamen. Der LKW-Lenker konnte sich selbst mit Verletzungen unbestimmten Grades aus seinem Fahrzeug befreien.

Der Lenker des PKW war mit den Füßen im Unfallwagen eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr zusammen mit dem Notarztteam und den Sanitätern des Roten Kreuzes aus dem Unfallwagen befreit. Der Mann war jedoch so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort seinen Verletzungen erlegen ist.

Besonders schlimm war, dass der Sohn des Unfalllenkers in einem nachfolgenden, zweiten Wagen diese Tragödie mitansehen musste. Er wurde vom Kriseninterventionsteam psychologisch betreut.
Die Aufräumarbeiten übernahmen private Bergeunternehmen, zusammen mit der FF Geboltskirchen.

Die Feuerwehr Weibern war mit 25 Mann im Einsatz und konnte diesen nach gut zwei Stunden beenden.

Bericht: OBI Wilfried Stockinger, FF Weibern und Presseteam BFK Grieskirchen  Fotos: FF Weibern

Auto unter LKW verkeilt

 

Presseaussendung der Polizei vom 02.09.2014, 09:27 Uhr

Ein 51-jähriger Autofahrer aus Vorchdorf erlitt nach einem Verkehrsunfall am 1. September 2014 in Geboltskirchen so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Mann war mit seinem Pkw gegen 18 Uhr auf der Marschallinger Landesstraße von Weibern Richtung Geboltskirchen unterwegs.
Im Ortsbereich Erlet, Gemeinde Geboltskirchen, überquerte er die Gaspoltshofener Landesstraße. Aus bislang unbekannten Gründen kollidierte der Pkw mit einem Lkw, gelenkt von einem 56-Jährigen aus Gaspoltshofen. Durch die Wucht des Anpralles wurden beide Fahrzeuge über die angrenzende, steil abfallende Böschung geschleudert. Der Kraftfahrer sowie der 21-jährige Sohn des Unfallopfers, der im eigenen Pkw hinter seinem Vater fuhr, erlitten einen schweren Schock und musste vom KIT (Kriseninterventionsteam) des Roten Kreuzes betreut werden. Zur Bergung der Fahrzeuge waren die FF Geboltskirchen und FF Weibern mit insgesamt 50 Mann und mehreren Einsatzfahrzeugen sowie schwerem Gerät im Einsatz. Der Verkehr musste mehrere Stunden großräumig umgeleitet werden.