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Nächtliche Suchaktion nach Verkehrsunfall

Von der Sirene aus dem Schlaf gerissen wurden die Feuerwehrmitglieder der FF St. Agatha am Donnerstag 30. März 2017 um 23:15 Uhr.

Auf der Michaelnbach-Stauff-Landesstraße, ca 1,5 KM vor der Kreuzung Sieberstal ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug war in den angrenzenden Wald geprallt. Zwei verletzte Personen wurden bereits vom Roten Kreuz versorgt und konnten ohne Hilfe der Feuerwehr gerettet werden.

Jedoch gab einer der Insassen an, dass der Fahrer nach dem Unfall in den Wald gelaufen war. Eine Suchaktion der Feuerwehrmitglieder und mehrerer Polizeistreifen quer durch den Wald war die Folge.
Erstmals kam auch die neue Wärmebildkamera für die Personensuche zum Einsatz. Eine Person konnte jedoch nicht gefunden werden. Auch ein Suchhund der Polizei wurde eingesetzt und konnte die Person nicht aufspüren.
Schon während der Suche vermuteten Polizisten, dass die Geschichte von dem Fahrer der in den Wald gelaufen war, womöglich nicht korrekt war.

Im Anschluss an die Suche wurde das schwer beschädigte Fahrzeug noch soweit aus dem Wald gezogen, dass es ein Abschleppunternehmen am Freitag abschleppen konnte.

Für die 26 Feuerwehrmitglieder war der Einsatz um 01:05 Uhr beendet.

Bericht: AW Benjamin Schauer,
Fotos: FF St. Agatha

Presseaussendung der Polizei vom 31.03.2017, 10:11 Uhr

Einsatzkräfte suchten vermeintlichen Unfalllenker
Am 30. März 3017 kam zwischen 22:30 Uhr und 22:45 Uhr ein Auto in St. Agatha von der L 525 ab und stieß mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Ein weiterer Autofahrer kam um 22:50 Uhr mit seinem Auto an der Unfallstelle vorbei und sah einen 28-Jährigen verletzt neben der Fahrbahn liegen. Ein weiterer 31-Jähriger lief umher und klagte über Schmerzen. Die verletzten Männer sagten dem Ersthelfer, dass das Auto von einer dritten Person gelenkt wurde und dieser nach dem Unfall in den Wald gelaufen sei. Die Feuerwehr, mehrere Polizeibeamten und ein Polizeidiensthund begannen nach dem angeblich abgängigen Lenker zu suchen. Von der Feuerwehr wurde auch eine Wärmebildkamera bei der Suche verwendet. Diese Suche verlief jedoch negativ. Die Verletzten aus Rumänien wurden nach der Erstversorgung ins UKH Linz eingeliefert. Ein durchgeführter Alkotest ergab bei dem 28-Jährigen einen Wert von 1,06 Promille und bei dem 31-Jährigen einen Wert von 0,82 Promille. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete zur Klärung der Lenkerfrage die Sicherung der Blutspuren an. Diesbezüglich laufen die polizeilichen Ermittlungen.