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Großeinsatz in Peuerbach auf Grund Wasserkanppheit

Einen Alarmstufen 3 Einsatz löste der Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in der Ortschaft Achleiten, Gemeinde Peuerbach aus.

Zu einem Großbrand eines landwirtschaftlichen Objektes, inklusive Wohntrakt, kam es am Samstag den 06.07.2019. Gleich mit der Alarmstufe 2 wurden alle umliegenden Feuerwehren des Pflichtbereichs Peuerbach alarmiert, so dass sich auf einen Schlag 10 Feuerwehren im Einsatz befanden. Da sich das im Vollbrand befindliche Gebäude in einem erhöhten Gebiet und damit für die Wasserversorgung schlechtem Bereich befand wurde nach kurzer Zeit auch noch Alarmstufe 3 ausgelöst und somit 3 weitere Feuerwehren in den Einsatz geschickt. Des Weiteren wurde die Feuerwehr Andorf mit der TMB (Teleskopmastbühne) für die Löscharbeiten von Oben und die Feuerwehr Grieskirchen mit dem ASF (Atemschutz Fahrzeug) für die Flaschenfüllung alarmiert.Mittels Atemschutz wurde versucht einen Innenangriff vorzunehmen. Dies war jedoch nicht möglich da das Gebäude bereits so stark in Mittleidenschaft gezogen war, dass bereits Teile herunterfielen und sich die Männer in Sicherheit bringen mussten. Deshalb konnte nur ein Angriff von außen über alle 4 Seiten vorgenommen werden.Da sich im Wirtschaftstrakt noch Strohballen befanden die noch eine, bestand weiterhin Brandgefahr, somit wurde über Nacht eine Brandwache durch die Feuerwehren Peuerbach und Bruck-Waasen eingerichtet, bis die Sachverständigen kamen. Nach mehr als 24 Stunden im Einsatz konnte die Feuerwehr Peuerbach sich wieder Einsatz bereit melden. Zum Glück befanden sich zu keiner Zeit keine Menschen und Tiere in Gefahr.

Bericht: FF Peuerbach

Foto: FF Peuerbach, FF Bruck-Waasen, FF UTRB, FF Grieskirchen und FF Andorf

Presseaussendung der Polizei vom 06.07.2019, 20:44 Uhr

Brand in Landwirtschaft

Presseaussendung der Polizei - NACHTRAG vom 07.07.2019, 14:49 Uhr
Die Brandstelle wurde am 7. Juli 2019 von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für OÖ in Beisein eines Beamten des Landeskriminalamtes OÖ untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Brand im östlich gelegenen Stroh- bzw. Heuballenlager ausgebrochen ist. Es ist von einem technischen Defekt beim Ladevorgang am dort eingestellten Elektro-Hochhubwagen auszugehen. Die Erhebungen sind diesbezüglich noch nicht abgeschlossen.

Eine 44-Jährige nahm am 6. Juli 2019 gegen 17:10 Uhr im Wohnbereich ihres Anwesens in Peuerbach Geräusche aus dem über- bzw. angebauten Stadel wahr. Als sie Nachschau hielt bemerkte sie Flammen und wollte noch mit einem Wasserschlauch löschen. Dabei stellte sie jedoch fest, dass der Stadel bereits im Vollbrand stand. Gleichzeitig kam ihr 45-jähriger Ehemann nach Hause. Auch er bemerkte die enorme Rauchentwicklung und verständigte die Feuerwehr. In der Zwischenzeit griffen die Flammen auf das Dach des landwirtschaftlichen Gebäudes über.
Zur Brandbekämpfung standen bis 18:45 Uhr insgesamt 14 Feuerwehren im Einsatz. Das landwirtschaftliche Anwesen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Brandursache und Schadenshöhe sind derzeit noch nicht bekannt. Weitere Ermittlungen werden durchgeführt.