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Waldbrandbekämpfung in Aistersheim mit zwei Hubschraubern

Erstmalig im Bezirk Grieskirchen fand eine Einsatzübung "Waldbrandbekämpfung mit Hubschrauberunterstützung" am Dienstag, 2. Juni 2015 bei der FF Aistersheim statt.

Da ¼ der Fläche von Aistersheim bewaldet ist, liegt es Nahe sich auch mit dem Thema "Waldbrandbekämpfung" zu befassen. Gerade im Gemeindedreieck Aistersheim, St. Georgen und Meggenhofen gibt es auf der "Stritzmannhöh" eine 220 ha Große zusammenhängende
Waldfläche mit sehr spährlichen Wasserreserven (höchster Punkt im Wald: 517 m ü.A.)

So organisierte die FF Aistersheim unter OBM Ing. Hermann Höftberger diese aufwändige Übung. Den Einsatzleiter übernahm Kommandant HBI Roman Schwarzgruber.

Das Österreichische Bundesheer unterstützte die Feuerwehr bei dieser Einsatzübung mit zwei Hubschraubern und 10 Kameraden.
Von Seiten des KHD (Katastrophen-Hilfsdienst) waren vom Oö. Landes-Feuerwehrkommando der Schulleiter, OBR Ing. Hubert Schaumberger und HBI Johann Aumayr sowie die beiden Flughelfer BI Bernhard Wotschitzky und BR Hannes Niedermayr aktiv im Übungseinsatz.

Übungsannahme war ein Waldbrand in Weibedt (nähe Stritzmannhöh). Vor Übungsbeginn wurde noch eine Übungsbesprechung abgehalten. Während das KHD-Team und das ÖBH alle Vorbereitungsmaßnahmen trafen (Positionierung der Behälter, etc.) bereiteten sich die drei Feuerwehren zur Brandbekämpfung vor.

Die FF Höft war für die Zubringerleitung vom Löschwasserbehälter (Fw-Haus) bis zum TLF der FF Aistersheim verantwortlich. Die Kameraden der FF Aistersheim befüllten die zwei im Pendelverkehr fliegenden Löschwasserbehälter (Flugbehälter 500 u. 1000 li.) mit dem TLF, der als Pufferspeicher diente.
Die Aistersheimer Landesstraße (L1186) musste während des Überfluges mit voller Ladung immer wieder von den Feuerwehrlotsen total gesperrt werden.

Zwei AB212 des Österreichischen Bundesheeres mit Löschbehältern des Oö. Landes-Feuerwehrkommandos flogen im Pendelverkehr zwischen Aistersheim und dem Waldstück. Der Waldbrand konnte somit auch von oben bekämpft und der Löschwasserbehälter im Wald (3000 Liter) immer wieder befüllt werden.
Die Einsatzkräfte der FF Weibern rückten zum Brandobjekt vor und positionierten eine TS neben dem abgesetzten Löschwasserbehälter. Sie bekämpften den Waldbrand mit C-Rohren (oh. Mundstück) vom Boden aus.

Bei der Übung waren neben Vize-Bürgermeister Karl Kumpfmüller, Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Josef Murauer und Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Franz Oberndorfer anwesend.

Alles in Allem eine sehr gelungene und aufwändige Übung, die Dank der reibungslosen und guten Zusammenarbeit von Bundesheer, KHD und der Feuerwehren bestens funktionierte.

Zu beachten ist jedoch, dass bei solchen Echt-Einsätzen mit Hubschrauberunterstützung von mindestens einer Stunde Vorlaufzeit aller nötigen Einsatzkräfte gerechnet werden muss. Und die Tatsache, dass solch aufwändige Einsätze hauptsächlich in unwegsamen Gelände (Gebirge) durchgeführt werden.

Alle Bilder zu dieser Übung findest du im Öffentlichen BFK-Dropboxordner

Bericht: Herbert Ablinger, Presseteam BFK Grieskirchen
Fotos: BR Franz Oberndorfer, Markus Auzinger und Sebastian Muska