Oö. Landes-Feuerwehrverband
  • Neue Wissenstest-App jetzt online

  • Wohnhausbrand in Haag am Hausruck

  • ADVENTÜBUNG BEI DER FF UNTERHEUBERG

  • BRANDDIENSTLEISTUNGSPRÜFUNG IN ESCHENAU

  • LPRBD IN BRONZE

  • 5,5T FÜHRERSCHEIN BESTANDEN!

Aktuelle Einsätze in gr

Realitätsnahe Übung in Michaelnbach

Vier Szenarien wurden für die diesjährige Herbstübung von FF Michaelnbach ausgearbeitet und am Samstag, 4. Oktober 2014 bei der Fa. Dobetsberger beübt.

Neben einer gepfählten Person wurde weiters ein Kellerbrand mit Vermutung auf gefährliche Stoffe, eine eingeklemmte Person mit Unterschenkelfraktur im Palettenlager und ein Brand in einem Lüftungsrohr angenommen.

Für die Bewältigung dieser Aufgaben wurden die Feuerwehren Michaelnbach, Oberwödling, Pötting und Stefansdorf sowie das Roten Kreuz Grieskirchen eingesetzt.

Die Firma Dobetsberger bot die optimale Infrastruktur dafür. So verteilten sich die Ereignisse auf das gesamte Areal der Firma. Die Übung konnte somit so realitätsnah wie möglich gestaltet werden. Aus diesem Grund wurde von der Rettung, die bereits vor Ort war, vorerst nur das TLF Michaelnbach alarmiert.

Als die Mannschaft dabei war, die gepfählte Person zu stabilisieren und aus seiner misslichen Lage zu befreien, teilte der Firmenchef dem Einsatzleiter mit, dass Rauch aus dem Keller dringt. Daraufhin wurden das LF (Löschfahrzeug) für die Errichtung einer Zubringleitung und Kommandofahrzeug für die Installierung einer Einsatzleitstelle und die FF Oberwödling mit dem TLF (Tanklöschfahrzeug) nachalarmiert.

Mit etwas Zeitverzögerung wurde zusätzlich der Brand in der Lüftungsanlage eines weiteren Firmengebäudes bemerkt. Zu dieser Brandbekämpfung wurde die FF Pötting herangezogen.

Mit der zweiten Nachalarmierung wurde auch die FF Stefansdorf hinzugezogen, um bei einem Pumpenausfall schnell handeln zu können. Hier erwies sich auch das vorsorglich eingebaute Drucksammelstück als vorteilhaft. Weiters galt es, eine Gasflasche zu kühlen und die Laserhalle zu schützen.

Als viertes Szenario musste die eingeklemmte Person gerettet werden. Hierfür wurde noch ein zweiter Rettungswagen angefordert.

"Einer der Übungsschwerpunkte lag sicher bei der Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Rettung", so Kommandant Hutterer bei der Schlussbesprechung und ergänzte: "es ist wichtig, mit den Nachbarwehren verschiedene Situationen zu beüben, um für den Ernstfall gerüstet zu sein"

Die Übungskritik war von den Beobachtern, aber auch seitens der Rettung, sehr positiv.

Manfred Itzenthaler, Fotos: Petra Leidinger - Presseteam BFK Grieskirchen