Oö. Landes-Feuerwehrverband
Aktuelle Einsätze in gr

Explosion im Lagerraum für Problemstoffe im ASZ Wallern

Am Mittwoch, 16. Juli 2014 um 11:34 Uhr wurde die FF Wallern zu einer Explosion im Altstoffsammelzentrum Wallern alarmiert. Aus bisher unbekannter Ursache kam es in einem Behälter im Lagerraum für Problemstoffe zu einer chemischen Reaktion die zu einer Explosion und Verrauchung führte.

Explosion

Mit schwerem Atemschutz und einer Löschleitung wurde eine Lageerkundung durchgeführt, dabei konnte der Behälter ins Freie gebracht werden um diesen dann sicher abzulöschen. Das dekontaminierte Löschwasser wurde gebunden und ein Einlaufschacht vorsorglich abgedichtet. Anschließend wurde ein Chemiker des Landes OÖ verständigt.

Der Gewerbepark Wallern wurde für die Dauer der Maßnahmen ca. 45 min gesperrt. Eine Mitarbeiterin des Altstoffsammelzentrums Wallern wurde ersten Angaben nach leicht verletzt.

Einsatzdauer: 11:36 bis 13:30 Uhr.  Einsatzleiter: AW Martin Rachbauer. Eingesetzte Einsatzkräfte:

  • FF Wallern 16 Mann
  • PI Bad Schallerbach 2 Mann
  • Brandursachenermittler und ein sprengstoffkundiges Organ der Polizei
  • Chemiker des Land OÖ
  • Rettung und Notarzt Grieskirchen
  • Betriebsleitung LAVU

Bericht: OBI Dipl.-Ing. (FH) Markus Lehner, FF Wallern
Fotos: (c) FF Wallern

Presseaussendung der Polizei vom 16.07.2014, 15:52 Uhr

Aus bisher unbekannter Ursache – vermutlich aufgrund einer chemischen Reaktion - explodierte am 16. Juli 2014 gegen 11:10 Uhr ein Sammelbehälter im Problemstoffraum eines Altstoffsammelzentrums im Bezirk Grieskirchen. Durch die Explosion wurde das 100 Liter-Kunststofffass zerrissen und es entstand ein dichte Staubwolke aus unbekannten chemischen Zusammensetzungen.
Eine 51-jährige Mitarbeiterin aus Pollham, welche unmittelbar zuvor im Problemstoffraum Gegenstände entsorgte, wurde durch die Explosion leicht verletzt, wird im Krankenhaus stationär behandelt. Am Gebäude entstand offensichtlich nur geringer Sachschaden.
Die chemischen Reste wurden von der FF Wallern geborgen und wurden von einer Landeschemikerin bereits untersucht. Die übrigen Restbestände werden der Vernichtung zugeführt.

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