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6000 l Mineralöl drohte auszulaufen

Eine schweißtreibende Übung mit dem Öl-Stützpunktfahrzeug wurde von der FF Steinerkirchen organisiert und gemeinsam mit der FF Kematen durchgeführt.

Übungsannahme war ein verunfalltes Fahrzeug, beladen mit Tanks und Fässer, die mit Diesel und Heizöl befüllt waren.
Das ausgelaufene Heizöl gelangte durch einen Durchlass in den nahegelegenen Innbach. Die Einsatzskräfte mussten den Durchlass mit Dichtkissen und provisorischen Mitteln verschließen.

Die undichten Behälter wurden abgedichtet, verschiedene Ölsperren im Innbach wurden errichtet, und anschließend wurden die undichten Behälter in Ersatzbehälter umgepumpt. Behälter für ca. 4000 l Flüssigkeit mussten organisiert und zur Übung herbeigeschafft werden. Mit den im Öleinsatzfahrzeug (OEF) mitgeführten Pumpen wurde der Treibstoff umgepumpt. Um die Übung so realistisch wie möglich durchzuführen wurde Bürgermeister Josef Seifried und Vizebürgermeister Josef Panhuber ebenfalls zu dieser Einsatzübung alarmiert, um die Schritte von der Behördlichen Seite auch mitzubeüben.

Das angeforderte Ölfahrzeug war für dieses Szenario eine große Hilfe. Mit verschiedenen Geräten und Pumpen konnte das ausgelaufene Mineralöl aufgefangen, gebunden und umgepumpt werden.

Im Anschluss an die Übung wurde eine ausführliche Übungsnachbesprechung mit verschiedenen Erklärungen zu den Gerätschaften des Ölfahrzeuges durchgeführt.

Eine sehr lehrreiche und interessante Übung konnte den Kameraden der FF Steinerkirchen und FF Kematen mit Unterstützung der Kameraden aus Grieskirchen geboten werden. Es ist empfehlenswert solche Übungen mit dem Ölfahrzeug durchzuführen.

Bericht: BR Johann Kronsteiner, FF Steinerkirchen u. AFKDT
Fotos: E. Kronsteiner